Die Pfarrkirche “Kreuzerhöhung” wurde am 22.08.1683 von Weihbischof Stephan von Würzburg geweiht. Damals gehörte diese Region noch zum Bistum Würzburg.
Bis Anfang des 18. Jahrhunderts waren Franziskaner vor Ort. Darauf weist nicht nur das Patrozinium hin, sondern auch die Figuren am Hochaltar; links der hl. Franziskus und rechts der hl. Antonius von Padua.
Im gen Osten ausgerichteten Hochaltar wird eine Kreuzigungsgruppe dargestellt, die durch das Sonnenloch beleuchtet wurde. Dies wurde jedoch durch die Errichtung des Turms 1835 verschlossen.
Die festliche Ausstattung, einschließlich der bunten Glasfenster, sind der Standesherrschaft zu verdanken, die bis in die 1960-er Jahre Patronatsherren waren.
Die beiden Seitenaltäre enthalten große Gemälde von der Gottesmutter und dem hl. Antonius von Padua; oben sind die hl. Elisabeth von Thüringen und der hl. Aloysius von Gonzaga abgebildet.
Die Kanzel auf der Südseite wird nur noch an Silvester zum Jahresausblick genutzt.
Das wertvollste Stück wird hinten an der Südseite hinter Panzerglas gezeigt: ein Relief “Auferstehung Christi” von Tilman Riemenschneider.
Die Kirche steht im Anton-Roth-Weg 8.